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Prävention - Früherkennung

Risikofaktoren für Herz- und Gefäßkrankheiten

Risikofaktoren für Herz- und Gefäßkrankheiten

Fast jeder hat Verwandte oder Bekannte, die einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall hatten. Die wenigsten Menschen kennen aber ihre persönlichen Risikofaktoren für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung. Einige dieser Risiken wie Alter oder erbliche Disposition lassen sich nicht beeinflussen. Risiken wie Übergewicht, erhöhte Blutfette oder Bluthochdruck lassen sich hingegen sehr gut beeinflussen. Wer seine Gefährdung kennt und sich angemessen verhält, kann das Risiko, selbst einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall zu bekommen, deutlich verringern.


Welche Risikofaktoren für eine Herz- und Gefäßkrankheit gibt es?

  • Zu den wichtigsten und zum Teil beeinflussbaren Risikofaktoren gehören:
    • Rauchen
    • erhöhte Blutfettwerte
    • Bluthochdruck
    • Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus)
    • familiäre Belastung
  • Weitere Risikofaktoren sind:
    • Übergewicht
    • Bewegungsmangel
    • Stress

Wie vermeiden Sie zusätzliche Risikofaktoren?

  • Nikotin: Hören Sie mit dem Rauchen auf.
    • Rauchen erhöht wesentlich das Risiko einer Herz- und Gefäßerkrankung. Das Schlaganfallrisiko steigt um das Doppelte. Es ist damit zu rechnen, dass es nach dem völligen Einstellen des Rauchens 3-5 Jahre dauert, bis dieses hohe Risiko auf das Niveau eines Nichtrauchers abgesunken ist.
  • Ernährung: Vermeiden Sie zu fettes, zu salziges oder zu süßes Essen.
    • Übermäßiger Verzehr von tierischen Fetten wie z. B. Wurstwaren führt zu einem Überschuss an schlechtem Cholesterin (LDL) im Blut. Dies lagert sich an den Wänden der Arterien ab und kann sie verstopfen.
    • Übermäßiger Verzehr von Salz begünstigt einen Bluthochdruck.
    • Übermäßiger Verzehr von zu süßen Lebensmitteln begünstigt die Entstehung von Diabetes, der einen Zuckerüberschuss im Blut erzeugt.
    • Achten Sie also auf eine gesunde Mischkost mit ausreichend Obst, Gemüse und Ballaststoffen.
    • Ein erhöhter Blutzuckerspiegel ist ein Risikofaktor. Eine regelmäßige Kontrolle des Nüchternblutzuckers ist zu empfehlen, insbesondere wenn weitere Risikofaktoren vorliegen. Der Nüchternblutzucker sollte unter 110 mg/dl liegen.

Welche Risikofaktoren gibt es noch?

  • Lebensgewohnheiten: Achten Sie auf folgende Faktoren in Ihrem Alltag.
    • Übergewicht begünstigt Bluthochdruck.
    • Mangelnde Bewegung stellt ein zusätzliches Risiko dar.
    • Alkoholkonsum wirkt sich negativ auf die Arterien und den Kreislauf im Allgemeinen aus.
  • Alter, Geschlecht und vorangegangene Fälle mit Herz- und Gefäßerkrankungen in der Familie: Berücksichtigen Sie auch solche Faktoren.
    • Das Risiko einer Herz- und Gefäßkrankheit steigt deutlich bei Frauen mit etwa 50 Jahren, bei Männern mit etwa 60 Jahren.
    • Personen mit einem nahen Verwandten, der einen Infarkt erlitten hat oder plötzlich aufgrund eines Herzproblems verstorben ist, sind eher von der Herz- und Gefäßkrankheit gefährdet.
    • Begleiterkrankungen wie Vorhofflimmern, das zu einem unregelmäßigen Herzschlag führt, erhöhen das Risiko für einen Schlaganfall.

 

Nikotin, Alkohol, Diabetes, Bluthochdruck, zu hohes Cholesterin und Veranlagung erhöhen das Risiko für eine Erkrankung des Herzens und der Gefäße. Das Risiko steigt in entscheidendem Maße, wenn diese Faktoren gleichzeitig auftreten. Eine regelmäßige Kontrolle Ihrer Gesundheit sowie gesunde Lebensgewohnheiten ermöglichen es, das Risiko einer kardiovaskulären Erkrankung zu verringern.

Publikationsdatum:   12.01.13
Datum geändert:  16.05.11
 
 

Wir über uns

Priv. Doz. Dr. med. Hans Jörg Stürenburg, Privatambulanz Neurologie Chefarzt

Neurologie

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